Die Berufsorientierung an der Erich Kästner-Schule

Als eine der ersten Schulen in Nordhessen konnte die Erich Kästner-Schule ihr Berufswahlbüro im Herbst 2011 in Homberg eröffnen. Mit großer Unterstützung der IHK Kassel-Marburg und in Zusammenarbeit mit dem Schulträger entstand aus einem ehemaligen Klassenraum, nach umfangreichen Renovierungsarbeiten und kompletter neuer Einrichtung, ein sehr zweckmäßig ausgerichteter Mittelpunkt der beruflichen Orientierung an der Erich Kästner-Schule.

Berufseinstiegsbegleitung an der Erich Kästner-Schule

Berufseinstiegsbegleitung
Die Initiative Bildungsketten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung setzt als zentrales Element das Sonderprogramm Berufseinstiegsbegleitung ein. Die Berufseinstiegsbegleiter und –begleiterinnen unterstützen Jugendliche mit schwieriger Ausgangslage beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Sie nutzen die Ergebnisse der Potentialanalyse und des Kompetenzfeststellungsverfahrens, um mit den Schülerinnen und Schülern individuelle Förderpläne zu erstellen. Sie halten Kontakt zu Lehrkräften, Eltern, Berufsberatern und Ausbildern mit dem Ziel, weitere Unterstützungs- angebote zu bündeln.

 

Seit Ende 2010 haben die Berufseinstiegsbegleiter (BerEb) ihre Arbeit an relativ wenigen, ausgewählten Schulen aufgenommen. Die Berufseinstiegsbegleiter sind bei einem externen Bildungsträger angestellt. Der Einsatz erfolgt durch das BMBF, die Verwaltung der Tätigkeit erfolgt durch elektronische Maßnahmeabwicklung (eM@w) mit der Bundesagentur für Arbeit. Permanente persönliche Kontakte zwischen BerEb und Berufsberatung ergänzen die Zusammenarbeit. Der Berufseinstiegsbegleiter (BerEb) an der EKS ist seit Juli 2017 Thorsten Fischer, der Joachim Ferse ablöste.

Auf die Unterstützung eines BerEb im Berufswahlbüro (BWB) können wir seit 2010 zurückgreifen und gehören zu einer von wenigen Schulen des Schwalm-Eder-Kreises, die einen Einstiegsbegleiter und ein BWB im Hause haben.

 

Die Unterstützung bei allen Aufgaben und Problemstellungen der beruflichen Orientierung und der Bemühungen um einen Ausbildungsplatz oder einer weiteren Bildungsmaßnahme, soll sich im Wesentlichen an einen ausgewählten Kreis von Schülerinnen und Schülern richten. Diese Begrenzung lässt sich oft nicht strikt einhalten, somit werden alle Jugendliche aus den Vorabgangs- und Abgangsklassen mit besonderen Problemstellungen hinsichtlich der beruflichen Zukunftsvorbereitung individuell unterstützt.

 

Eckpunkte der Berufseinstiegsbegleitung:

 

Die Unterstützung der ausgewählten Schülerinnen und Schüler beginnt in der
8. Klasse der Hauptschule.
Die benannten Jugendliche werden in der Regel 3 Jahre unterstützt, d.h. die Begleitung kann auch im ersten Ausbildungsjahr oder im ersten Jahr eine weiterführenden Maßnahme erfolgen.
Die Unterstützung durch die Berufseinstiegsbegleitung ist selbstverständlich für die Schüler/-innen freiwillig und kostenlos.

 

 

Geschrieben von Super User

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